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Landingpage – Wo sollen die Kunden landen?

Wenn Sie einen Städtetrip unternehmen, brauchen auch Sie eine Karte oder zumindest einen Plan, wo sich die Sehenswürdigkeiten der Stadt befinden. Am Besten wäre sogar ein Städteführer, der Ihnen alles zeigen und auch erklären kann. Kurzum, Sie brauchen jemanden, der Sie zum Ziel führt und Sie am Besten noch über dieses informieren kann.

Genau das muss eine Landingpage haben. Ein klares Ziel. Sie werden als Kunde durch einen Marketing-Funnel geführt und bei Kaufinteresse schließen Sie die „Reise“ mit einer Aktion ab. Der Besucher, und somit potentielle Kunde, soll aktiv zu einer Handlung gebracht werden. Wie diese Handlung genau aussieht, das hängt von Ihrem Unternehmen ab.

Häufig werden Landingpages für folgende Szenarien erstellt:

  • Marketingkampagnen
  • Aktionen oder Angebote
  • Produktpräsentationen
  • Ankündigungen von Leistungen oder Produkten
  • Als vorletzte Stufe im E-Mail-Marketing
  • für Onlinekurse

Verdutzte Eule

Warum verweist man bei einer Landingpage nicht einfach auf eine Seite der Website-Struktur werden Sie sich jetzt vermutlich fragen?

Dafür müssen wir etwas ausholen. Bei einer Landingpage geht es hauptsächlich darum Besucher in Kunden oder zumindest Interessierte zu „konvertieren“. Dieses Wort finden wir etwas befremdlich, da wir niemanden zu einem Glaubensübertritt etc. bewegen wollen, sondern lediglich sein Interesse in das Produkt oder die Dienstleistung bestärken wollen. Aber wenn wir von einer „Conversion Rate“ sprechen, macht das Wort wieder Sinn. Anhand von dieser Statistik wird im Marketing gemessen, wie viele Seitenbesucher tatsächlich die gewünschte Aktion ausgeführt haben. Somit hat eine Landingpage immer ein klares Ziel wie z. B. den Kauf eines Produktes oder das Herunterladen einer Infobroschüre etc. Dieses Ziel hat oberste Priotität und darauf muss die volle Aufmerksamkeit des Besuchers gelenkt werden. Sie merken, die Aufmerksamkeitsspanne bzw. die daraus resultierende Zeit des Besuchers spielt die Schlüsselrolle in der Effektivität einer Landingpage.

Ganz Wichtig!

Deshalb muss dem Besucher keine Elemente gezeigt werden, welche nichts mit dem Ziel der Landingpage, oder dieses nicht unterstützen. So oder so bleiben uns weniger als 10 Sekunden um die volle Aufmerksamkeit des Besuchers zu erlangen. Deshalb spielt der Einstieg in die Landingpage eine zentrale Rolle. Es muss genau überlegt werden, was und wie es dort abgebildet werden soll. Visuelle Reize spielen auch beim „Scannen“ einer Seite eine wesentliche Rolle. 

4 Grundregeln zum Aufbau

  • Nur Informationen anbieten, die das Ziel bestärken -> USP (Unique Selling Point)
  • Trust aufbauen durch konkrete Beispiele (Problemstellung klar machen)
  • Nicht zu verkäuferisch klingen (eher Gefühle vermitteln)
  • Hilfe (Problemlösung) als letzte Handlung anbieten

Landingpage Stuktur | philippreiss – Ihre Werbeagentur aus Tuttlingen

Grundlegende Struktur

Einstieg (Hero-Section)
Grundlegende Probleme und Schwierigkeiten ansprechen

CTA (Call-To-Action)

Vertrauen (Trust-Prozess)
Partner, Rezessionen, O-Töne etc.

Informationsbereich
Hinweise zur Lösung des Problems geben

Erneut Vertrauen

Problembeschreibung
WARUM haben Sie eine Lösung dafür

Im Detail

Einstieg

Wie es im Wort „Landingpage“ schon steht, der Kunde landet nach einer Aktion, meistens ein Klick, auf dieser speziellen vorbereiteten Website. Deshalb sollte auch die Website primär auf den Viewport des Besuchers angepasst werden. Dies bedeutet, das wir uns vorher schon klar machen müssen, mit welchem Endgerät der Besucher auf die Website kommt. Genau auf dieses Gerät müssen wir dann optimieren. Nach dem AIDA-Modell (Attention Interest Desire Action) betrachtet, hat der Besucher bereits seine Aufmerksamkeit schon auf das Produkt/Dienstleistung gelenkt, indem er durch die erste Handlung auf der Landingpage gelandet ist. Jetzt gilt es also das Interesse zu wecken. Genau das machen wir mit dem Einstig der Landingpage. Die erste Überschrift, das erste Keyvisual muss sitzen und überzeugend dargestellt werden. Dabei gehen die Leute den Weg des geringsten Widerstands und sind weitaus offener einen „Play-Button“ zu drücken als einen langen Text zu lesen. Evtl. wäre also ein kleines Erklärvideo angebracht.

Vertrauen

Wie in jeder Geschäftsbeziehung, wenn der Besucher kein Vertrauen in Sie oder Ihr Unternehmen hat, wird er nicht kaufen. Vertrauen wird hauptsächlich über Menschlichkeit und den damit verbundenen Sympathien übertragen. Rein faktisch ist dies schwierig und sollte deshalb visuell mit Bildern erfolgen. Das kann auch eine kleine Unternehmensvorstellung (Textform) mit einem Bild sein.

Informationsbereich

Am Besten führt man den roten Faden fort und beschreibt kurz das Problem und stellt anschließend den Grund für die eigene Lösung dafür vor. Dies ist wieder weitaus nachfollziehbarer als reine Fakten wie schnell, leistungsstark etc. ein Produkt ist.

CTA – Call-To-Action

Dieser Button ist ein Handlungsaufruf und sollte immer nach einem jeweiligen Bereich kommen. Manche Kunden sind sofort überzeugt von Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung, wiederum andere benötigen weitere Informationen. Deswegen sollte man jeden User bei seinem Aha-Erlebnis abholen und ihn nicht lange suchen lassen. Dieser Punkt spielt auch auf das absolut wesentlichste ein, die Gestaltung des Call-to-action-Buttons. Er muss sich deutlich von der restlichen Gestaltung abheben und darf nicht übersehen werden!

Die richtige Strategie

Im Marketing ist eine Landingpage ein sehr gutes strategisches Element. Sie müssen sich bereits im Vorfeld im Klaren sein:

  • Wie kommen die Besucher auf die Seite?
  • Woher kommen Sie?
  • Welche Endgeräte benutzen Sie dabei?
  • Welche Probleme (der Besucher) können Sie lösen?
  • Was soll der Kunde als Endhandlung (nach dem CTA) machen?

Diese Fragen müssen vor der Erstellung einer Landingpage geklärt werden. Am besten durch schon durchgeführte Tests oder Statistiken.

War es auch die richtige Strategie?

Die vorherigen Punkte müssen nach Online-Stellung der Landingpage noch einmal überprüft werden. Dazu werden Satistiken analysiert und Daten ausgewertet. Gegebenenfalls können auch Anpassungen durch A/B-Tests dabei helfen, die Conversion-Rate zu verbessern. Gute Conversionrates fangen ab 5 % an. Der Mittelwert liegt bei ca. 2 %. Dies variert natürlich stark je nach Branche. (Quelle: Wordstream – Google Adwords Industry Benchmarks)

Unser CTA

Kommen wir also zu unserem letzten Punkt. Sie haben bis hier gelesen und wir hoffen, der Artikel über Landingpages war interessant für Sie. Wenn Sie auf der Suche nach einer Werbeagentur sind, die für Sie eine solche Landingpage umsetzt, dann kontaktieren Sie uns hier:

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